Wissen für deine Resin-Projekte

Resin richtig mischen

Gutes Abmessen und gründliches Mischen sind die Grundlage deines Resin-Projekts. Nimm dir Zeit für die Vorbereitung, bevor du die beiden Komponenten zusammenbringst.

Blaue Resin-Objekte und Kunstoberflächen als Inspiration
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Volumen und Gewicht unterscheiden

Nach Volumen

Im Messbecher ablesen

Verwende die Volumenangabe auf dem Etikett und einen gut ablesbaren Messbecher. Stelle ihn auf eine ebene Fläche.

Nach Gewicht

Mit der Waage dosieren

Verwende das ausdrücklich angegebene Gewichtsverhältnis. Setze die Waage mit dem leeren Gefäss auf null.

Volumen ist nicht Gewicht. Übernimm ein Volumenverhältnis nicht ungeprüft für die Waage. Fehlt die passende Angabe, kläre sie vor dem Mischen.

Mischverhältnisse unserer FLEURY Resine

Alle Verhältnisse stehen in der Reihenfolge Resin : Härter. Wähle deine Sorte und miss entweder nach Volumen oder nach Gewicht ab. Die Beispiele in den beiden Spalten sind jeweils eigene Ansätze.

Deine Resin-SorteNach Volumen · MessbecherNach Gewicht · Waage
FLEURY Resin Standard · Probier-Set, 1 L, 2 L und 4 L 1 : 1100 ml Resin + 100 ml Härter 1,1 : 1110 g Resin + 100 g Härter
FLEURY Resin-H 2 L 1 : 1100 ml Resin + 100 ml Härter 1,1 : 1110 g Resin + 100 g Härter
FLEURY Resin-T 3 L und 9 L 2 : 1200 ml Resin + 100 ml Härter 3 : 1300 g Resin + 100 g Härter
Originaletikett Mischverhältnis: Resin zu Härter nach Volumen 1 zu 1, nach Gewicht 1,1 zu 1.
Der Ausschnitt aus unserem Originaletikett. Zum Vergrössern antippen.

Auf der Flasche wiedererkennen

Eine Sorte, zwei Messmethoden.

Auf dem Etikett stehen Resin links und Härter rechts. Die obere Zeile gilt für den Messbecher, die untere für die Waage. Die abgebildeten Verhältnisse gelten für FLEURY Resin Standard und Resin-H.

Resin-T hat andere Mischverhältnisse – du findest sie in seiner eigenen Tabellenzeile. Vergleiche vor dem Abmessen die Sorte und Angaben auf deinen Flaschen.

Beim Wiegen: Stelle den leeren Becher auf null, wiege das Resin ab, setze die Waage erneut auf null und gib dann die angegebene Härtermenge hinzu.

Zuerst die richtige Anleitung: Lies die Etiketten von Harz und Härter deiner konkreten Sorte. Mischverhältnis, zulässige Menge, Schichthöhe, Temperatur und Zeiten sind produktspezifisch. Übertrage keine Werte von einer anderen Resin-Sorte.

1. Arbeitsplatz und Material vorbereiten

Stelle deine Form auf eine stabile, waagrechte und geschützte Fläche. Sie muss sauber, trocken und für das gewählte Harz geeignet sein. Plane einen Platz, an dem das Werkstück während der Aushärtung ungestört bleiben kann. Probiere deinen Arbeitsablauf zuerst mit geschlossenen Flaschen durch: Sind beide Komponenten, Messmittel, Rührwerkzeug und Form erreichbar?

  • Zusammengehörendes Harz und Härter mit lesbaren Originaletiketten
  • Saubere, trockene und für Resin geeignete Misch- und Messbecher
  • Passendes Rührwerkzeug, das Boden und Becherwand erreicht
  • Messbecher mit geeigneter Skala oder eine ausreichend genaue Waage
  • Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzbrille, schützende Kleidung und Abdeckung
  • Bei Bedarf geeignete Pigmente und separate Farbbehälter

Richte Belüftung und Schutzausrüstung nach den Produkthinweisen ein. Die Sicherheitshinweise gelten auch für das Aufräumen.

2. Eine Messmethode wählen

Nach Volumen: Verwende die Volumenangabe der Anleitung und einen passenden Messbecher. Stelle ihn gerade hin und lies die Skala auf Augenhöhe ab. Eine grobe Skala ist für eine sehr kleine Menge ungeeignet.

Nach Gewicht: Verwende ausschliesslich die Gewichtsangabe der Anleitung. Stelle die Waage stabil auf, tariere den leeren Becher und miss die Komponenten wie vorgeschrieben ab. Notiere die Zielmenge für Harz und Härter vor Beginn, damit du während des Einfüllens nicht rechnen musst.

Milliliter und Gramm sind unterschiedliche Messgrössen. Ein Verhältnis nach Volumen darfst du nicht unverändert auf die Waage übertragen. Fehlt die Angabe für deine Messmethode, kläre sie vor dem Anmischen.

3. Genau dosieren

Plane nur so viel Mischung, wie du innerhalb der vorgegebenen Zeit verarbeiten kannst. Beachte dabei sowohl die zulässige Ansatzmenge als auch die Schichthöhe. Grosse Mengen im Becher können sich stark erwärmen.

Verwende nur die zusammengehörenden Komponenten und halte das angegebene Verhältnis genau ein. Fülle langsam ein und kontrolliere deine Messung vor dem Mischen. Verwechsle nicht die gewünschte Gesamtmenge mit der benötigten Harzmenge. Mehr Härter verkürzt die Aushärtung nicht auf verlässliche Weise.

4. Sorgfältig durchmischen

Vermische Harz und Härter ruhig nach der angegebenen Mischdauer. Arbeite auch an der Becherwand und am Boden entlang, damit dort keine unvermischten Reste bleiben. Hastiges Schlagen bringt unnötig Luft in die Mischung. Eine klare Optik ersetzt die vorgeschriebene Mischzeit nicht.

Falls deine Produktanleitung das Umtopfen vorsieht, gib die Mischung in einen zweiten sauberen Becher und mische dort weiter. Giesse unvermischte Randreste nicht auf das fertige Werkstück. Pigmente und Effektzusätze fügst du in der Reihenfolge und Dosierung ihrer jeweiligen Anleitung hinzu; sie ersetzen keinen Anteil von Harz oder Härter. Mische kein Wasser, keine Wasserfarben und keine flüssige Acrylfarbe in das Harz. Für einen klaren Überzug auf einem Acrylbild bleibt die vollständig getrocknete Farbe auf der Leinwand; du trägst die korrekt gemischte Harzschicht darüber auf.

5. Kontrolliert giessen und aushärten lassen

Giesse die Mischung ohne unnötige Wartezeit in die vorbereitete Form. Halte die zulässige Schichthöhe ein und verteile das Material nach deiner Gestaltung. Arbeite nicht weiter, wenn die Mischung bereits stark eindickt. Auch Verdünnungsmittel oder zusätzlicher Härter machen sie nicht wieder zu einer frischen Mischung.

Schütze das Objekt vor Staub, ohne die Oberfläche zu berühren. Halte die geforderten Umgebungsbedingungen während der Aushärtung ein. Ausformen, Bearbeiten und Belasten können unterschiedliche Wartezeiten erfordern.

Wenn etwas nicht stimmt

Bei klebrigen oder weichen Stellen prüfst du zuerst die Anleitung und deine Notizen. Behandle die betroffene Fläche weiterhin als unausgehärtetes Material. Bei starkem Aufheizen oder Rauch stelle die Arbeit ein, halte Abstand und beachte die Notfallhinweise des Produkts. Hebe einen heissen Becher nicht ungeschützt an.

Notiere für dein nächstes Projekt Sorte, Charge, Messmethode, Mengen, Raumtemperatur und verwendete Zusätze. Diese Angaben helfen dir, gelungene Ergebnisse zu wiederholen und bei Problemen gezielt nachzufragen.

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